Als Alternative zum gymnasialen Weg zur Maturität ergänzt sie
die berufliche Ausbildung und qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für eine Weiterentwicklung auf höherer Stufe. Sie schlägt sie die Brücke zwischen der Berufsbildung und der akade-
mischen Bildung und öffnet die Tür zum Eintritt in eine Fachhoch-
schule oder eine Universität.
Die Kombination von praktischer und theoretischer Ausbildung im Rahmen der Berufsmaturität entspricht dem zunehmenden Be-
dürfnis des Arbeitsmarktes nach einem mehrdimensionalen Aus-
bildungsprofil. Sie bildet ein solides Fundament für die weitere berufliche oder akademische Laufbahn. Angesprochen sind junge Menschen, die ihre fachliche Ausbildung mit einer vertieften All-
gemeinbildung ergänzen wollen.
Die Anmeldungsformulare zur BMS Aufnahmeprüfung findest du hier. Ebenfalls sind Prüfungsbeispiele zu den einzelnen Fächern aufgeführt.

Mit der Berufsmaturität bietet unser Bildungssystem eine echte Alternative zum Gymnasium. Gute Schülerinnen und Schüler,
die nicht mehr vollzeitlich in die Schule gehen wollen, aber ein späteres Studium nicht ausschliessen, wählen diesen Weg als Eintrittsticket für die Fachhochschulen und (via Passerelle) auch
für die Universitäten.

Das angestrebte Ziel, das Berufsmaturitätszeugnis, bestätigt der Inhaberin bzw. dem Inhaber eine erweiterte Allgemeinbildung sowie die Studierfähigkeit für eine Fachhochschule.

Die Gestalterische Berufsmaturitätsschule Zürich (GBMS), 1970 an der heutigen Zürcher Hochschule der Künste gegründet und 1988 vom Kanton Zürich übernommen, steht im Dienst nachhaltiger Persönlichkeitsentwicklung, höherer Lebensqualität und attraktiver Zukunftsperspektiven. Als berufsgymnasiale Mittelschule ist sie hochwertiger Allgemeinbildung sowie anspruchsvoller ästhetischer Erziehung verpflichtet. Sie führt Jugendliche und Erwachsene zur eidgenössisch anerkannten gestalterischen Berufsmatura, d. h. zur Fachhochschulreife.

Die Maturitätsschulen führen zu den Hochschulen: Die Berufsmaturitätsschule (BMS) zu den Fachhochschulen, die Passerelle und das Gymnaisum zu Universität und ETH.

Die Handelsmittelschule mit Anschluss an die zweite oder dritte Sekundarschule ist eine Kombination aus einer Berufsausbildung und einer rein schulischen Ausbildung an der Kantonsschule Enge. Die vierjährige Ausbildung schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Kauffrau/Kaufmann (EFZ) und der kaufmänn-
ischen Berufsmaturität ab. Die HMS umfasst drei Vollzeit-Schul-
jahre und das einjährige Berufspraktikum in einer Unternehmung.

Suchen Sie eine Ausbildung, bei welcher der Praxisbezug im Vorder-
grund steht? Dann ist die Handelsmittelschule (HMS PLUS) das Richtige für Sie. Die Handelsmittelschule schliesst an die 2. oder 3. Klasse der Sekundarschule an und führt zur kaufmännischen Berufsmaturität.

Interessiert dich das KV. Die neue Kaufmännische Grundausbildung hat 4 verschiedene Lehrprofile: B, E, M und Bili. Welches Profil zu dir passt findest du hier.

Die Berufsmatura besteht aus der abgeschlossenen Berufslehre und einer erweiterten Allgemeinbildung, die an der Berufsmaturitäts-
schule vermittelt wird. Der schulische Teil der Berufsmatura um-
fasst den berufskundlichen Pflichtunterricht und einen erweiterten allgemeinbildenden BMS-Unterricht in sprachlich-historischen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Der gesamte lehr-
begleitende Unterricht dauert zwei Tage pro Woche (1440 Lektion). Dazu kommen Projekttage oder Sprachaufenthalte je nach Berufs-
maturatyp.