Wer in Heimen Jugendliche betreut, ist oft mit unterschiedlichsten Fragen z.B. zu Sexualität, Liebe, Geld, Schulden, Sucht oder Gewalt konfrontiert. Antworten finden Betreuende auf einer neuen Plattform, die speziell auf die Bedürfnisse der Stadtzürcher Heime ausgerichtet ist.

Themen wie Sex und Liebe, Sucht und Gewalt, Geld und Schulden beschäftigen viele Jugendliche – in Heimen wie anderswo – und mit ihnen auch die Menschen, die sie betreuen. Ihnen stellen sich Fragen wie:

  • Wie gehe ich mit Fragen der Jugendlichen zu Sexualität um? Wie unterstütze ich sie? Wo hole ich Unterstützung?
  • Was tun, wenn Jugendliche Suizidabsichten äussern?
  • Wie gehe ich vor, wenn Jugendliche Gewaltvideos besitzen oder über ihre Handys verbreiten? Wie sehen die gesetzlichen Richtlinien aus?
  • Wie thematisiere ich die verschiedenen Suchtmittel? Und wie kann ich Jugendliche für einen risikoarmen Konsum sensibilisieren?
  • Wie helfe ich Jugendlichen bestmöglich, damit sie mit ihrer Bewerbung eine für sie passende Stelle oder einen Ausbildungsplatz finden?
  • Wie kann ich Jugendliche dabei unterstützen, mit Geld umgehen zu lernen, ihr Budget im Griff zu haben und nicht in eine Schuldenfalle zu tappen?

Die neue Online-Plattform bietet Mitarbeitenden von Heimen eine Auswahl an spezifischen Angeboten, die sich diesen und weiteren Fragen annehmen. Die Angebote sind nach Themen sortiert und zeigen auf einen Blick, wer der Adressat des Angebots ist (Leitung Heime, Angehörige, Jugendliche direkt…), an welchen Heimtyp sich das Angebot richtet (z.B. Berufsbildungsheim) und wer der Anbieter ist.

Der Infopool für Heime ist in den Webauftritt des JOB SHOP/INFO SHOP integriert und ab sofort via www.info-shop.ch/heime erreichbar. Die Plattform ist in enger Zusammenarbeit verschiedener städtischer und kantonaler Institutionen entwickelt worden.

Beteiligt waren das Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich (Suchtpräventionsstelle, Fachstelle «Lust und Frust» der Schulgesundheitsdienste), das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich (Stadtpolizei Zürich), das Präsidialdepartement (Betreibungsamt Zürich 4, Schuldenprävention), die Bildungsdirektion des Kantons Zürich (Beauftragter «Gewalt im schulischen Umfeld»), die Jugendanlaufstelle JOB SHOP/INFO SHOP der OJA Zürich sowie die Suizidprävention Kanton Zürich und das Forum für Suizidprävention und Suizidforschung Zürich. Der Infopool für Heime ist ein Pilotprojekt und wird auf zwei Jahre betrieben.

 www.info-shop.ch/heime

Pin It on Pinterest