Am Freitag den 6. November ist es soweit! In Zürich öffnen sich die Türen! Die Gemeinschaftszentren Zürich und die OJA Offene Jugendarbeit Zürich laden gemeinsam zur langen Nacht der Jugendarbeit ein.
Von einer Glow Party in der OJA Schwamendingen bis zum Fotoshooting-Game-Spaghettiplausch im GZ Witikon. Es gibt am 6. November viel zu erleben. Verschiedene Konzerte, Partys, Füürtonne, Gamenight und vieles mehr. Aber um was geht es eigentlich bei der Jugendarbeit@night? Wir haben nachgefragt und Giacomo Dallo, Geschäftsführer der OJA Offene Jugendarbeit Zürich, ist uns Rede und Antwort gestanden.

Wie kam es dazu, dass die GZ`s und die OJA zusammen eine lange Nacht der Jugendarbeit organisieren? Giacomo Dallo

Die Offene Jugendarbeit Zürich (OJA), als Vertreterin von Zürich, hat 2014 mit Organisationen der Offenen Jugendarbeit (aus vier weiteren Städten aus dem deutschsprachigem europäischen Raum) an einem Seminar in Wien teilgenommen. Da haben wir vom Wiener Projekt der „Langen Nacht der Jugend“ erfahren. Parallel dazu hat ein Mitarbeiter der Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) bei einem Besuch in Wien ebenfalls vom Projekt erfahren. Im Austausch zwischen OJA und ZGZ haben wir entschieden, das Projekt gemeinsam in angepasster Form in Zürich durchzuführen.

Wie kam die Zusammenarbeit mit den GZ `s zu Stande?
JugendarbeiterInnen der OJA und der ZGZ tauschen sich 2-3-mal im Jahr gegenseitig aus. Dabei werden Entwicklungen in der Jugendarbeit und in der Stadt Zürich diskutiert und gemeinsame Aktivitäten geprüft. Im Rahmen eines solchen Austausches kam die Idee auf, gemeinsam „Jugendarbeit@night“ zu organisieren. OJA und ZGZ arbeiten seit Jahren in den verschiedenen Quartieren der Stadt Zürich erfolgreich zusammen. Da war es einfach, einen Anlass auf die Beine zu stellen, an dem sich alle OJAs und alle GZs mit offener Jugendarbeit beteiligen.

An wen richtet sich der Anlass?
Jugendarbeit@night richtet sich in erster Linie an alle Jugendliche in der Stadt Zürich. Natürlich können auch Jugendliche ausserhalb der Stadt Zürich teilnehmen. Aber hauptsächlich sprechen wir Stadt Zürcher Jugendliche an. Parallel dazu sollen auch Erwachsene Einblick in die Aktivitäten der Jugendlichen und in die Arbeitsweisen der Offenen Jugendarbeit erhalten. Deshalb sind Erwachsene als Gäste der Jugendlichen an den verschieden Standorten herzlich willkommen. In der OJA Kreis 3&4 und im GZ Heuried organisieren wir auch zwei offizielle Anlässe, an denen wir die GemeinderätInnen und interessierte Schlüsselpersonen aus der Stadt Zürich einladen.

Weshalb ist ein solcher Anlass für die Jugendarbeit wichtig?
Wir wollen den Jugendlichen, die uns schon kennen und die unsere Angebote schon nutzen, einen besonderen Abend bieten. Sie sollen die Möglichkeit haben, die Aktivitäten und das Programm der verschiedenen Standorte mitzugestalten. Darüber hinaus wollen wir aber auch Jugendliche erreichen, die uns und unsere Angebote noch nicht kennen. Sie sollen erfahren, welche Beteiligungsmöglichkeiten ihnen die Offene Jugendarbeit bietet. Ebenfalls wichtig ist uns, interessierten Erwachsenen den Einblick in die Jugendarbeit zu gewähren und dabei Begegnungen und Austausch zwischen Jugendlichen und Erwachsenen zu ermöglichen.

Was dürfen die BesucherInnen erwarten?
Dazu müsst ihr auf den Veranstaltungsflyer klicken. Da erfahrt ihr von den attraktiven Aktivitäten an den 20 Standorten.

Auf was freust Du Dich am meisten?
Auf den Austausch zwischen Jugendlichen und Erwachsenen und auf all das was durch die Beteiligung der Jugendlichen entsteht.

Wo wird man Dich an diesem Abend antreffen?
Ich werde um 17 Uhr im JOB SHOP / INFO SHOP sein. Danach gehe ich in die OJA Kreis 3&4, wo um 19 Uhr der erste offizielle Anlass stattfindet. Anschliessend geht’s weiter ins GZ Heuried zum zweiten offiziellen Anlass um 20:30 Uhr. Obwohl ich nur 3 Standorte besuchen kann, wünsche ich allen OJAs und GZs erfolgreiche Anlässe an der „Jugendarbeit@night“.

Vielen Dank fürs Interview! 

Auch wir beteiligen uns daran und rollen die bald 20 Jährige Geschichte des JOB SHOP/INFO SHOP auf. Videos mit Interviews von ArbeitgeberInnen, Jugendlichen und anderen Zeitzeugen, sowie ein Medienspiegel führen durch Geschichte dieses erfolgreichen Angebots für Jugendliche und deren Bezugspersonen. Einen kleinen Vorgeschmack seht ihr hier:

 

 

Das gesamte Programm gibs hier

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