Nach der Pressekonferenz zum Aktionsmonat gab es ein grosses Medienecho: Radio SRF, RTS, NZZ, Landbote, Tagblatt Zürich, toponline.ch und nau.ch haben Artikel und Interviews publiziert. Wir fassen die Berichterstattung zusammen.

Am 6. März 2018 luden die Fachstelle für Gleichstellung, «du bist du» und die OJA Zürich zu einer Pressekonferenz ein und veröffentlichten eine Medienmitteilung. Mit dem Aktionsmonat LIKEƎVERYONE wollen sie gemeinsam ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen.

 

SRF schreibt danach «Mit «LIKEƎVERYONE» setzt die Stadt Zürich ein Zeichen». Und: «Indem Zürich auch mehr Toleranz gegenüber Transmenschen in den Fokus stellt, übernimmt die Stadt eine Pionierrolle. Zürich sei die erste Stadt, die diesen Weg gehe, sagt Stefanie Hetjens vom Transgender Network Switzerland. Sie wünscht sich, dass es Jugendlichen, die im falschen Körper geboren wurden, nach diesem Aktionsmonat leichter fällt, sich zu outen.»
» zum Beitrag auf www.srf.ch

Passend zum Thema:

Das SRF hat bereits Anfang Jahr drei DOK-Beiträge zum Thema Transmenschen in der Schweiz ausgestrahlt.

SRF

» zur Beitragsserie «DOK begleitet Transmenschen»

Letztes Jahr zeigte SRF zudem einen DOK über einen Fussball-Schiedsrichter, der ein Tabubruch wagte: Er outete sich als schwul.

» zum DOK «Ich, der Schiedsrichter und Tabubrecher»

TOP-Online und nau.ch waren beide an der Pressekonferenz in der OJA Oerlikon anwesend und berichteten mit Videobeiträgen und Interviews. Hier der erste Teil des Videobeitrags von nau.ch:

» zum Beitrag auf www.toponline.ch und » zum Beitrag auf nau.ch

Der Landbote titelt «Gegen Angst vor anderem» und schildert, wie sich Homo- und Transphobie bewusst oder unbewusst äussert. «Schwuchtel» oder «schwule Sau» seien zum Beispiel gängige Beleidigungen.
» zum Beitrag des Landboten

Anja Derungs, Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung sagt im Tages-Anzeiger: «Die Weichen gegen Sexismus und gegen Homo- und Transphobie müssen im Jugendalter gestellt werden.» Das Ziel des Aktionsmonats benennt sie so: «Jungen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transmenschen wird dadurch signalisiert, dass sie willkommen und akzeptiert sind»,
» zum Beitrag im Tages-Anzeiger

Mannschaft, das Magazin für die schwule Generation von heute, nahm das Thema ebenfalls auf:
» zum Beitrag auf www.mannschaft.ch

Gemäss P.S. ist ein Ziel des Aktionsmonats «einen Schwerpunkt darauf setzen, dass Vielfalt und Unterschiede als Bereicherung dargestellt werden, statt bloss als Abweichung von der Norm. Der Slogan des Aktionsmonats ‹Like Everyone› solle daher – neben der Bedeutung, dass man alle mögen darf – nicht heissen, dass alle gleich sind, sondern dass alle gleich behandelt werden sollten; auch vor dem Gesetz. Der Fokus solle darauf liegen, was die verschiedenen Jugendlichen gemeinsam hätten, statt sie voneinander zu unterscheiden, denn bei der Identitätsfindung ‹spielen Zugehörigkeit und Abgrenzung eine zentrale Rolle›».
» zum Beitrag auf www.pszeitung.ch

Die NZZ besuchte eine Woche nach der Pressekonferenz zusätzlich eine Veranstaltung des Aktionsmonats, welche im Jugendladen der OJA im Kreis 9 stattfand. An dem Abend trafen Jugendliche auf Homo- und Transsexuelle und konnten dabei ihre Fragen zum Thema stellen. Beim Austausch kam einiges zum Ausdruck, so zum Beispiel «Das eine ist, als wer du ins Bett gehst, das andere, mit wem.»
» zum Beitrag der NZZ

In einem Blogbeitrag schildert ein Jugendarbeiter der OJA Kreis 9 & Hard Einzelheiten des Abends.
» zum Blogbeitrag zum Themenabend

In einem ausführlichen Beitrag der Quartierzeitung Wipkinger kommen drei Mädchen zu Wort, welche sich zu verschiedenen Fragen zum Thema äusserten. Im Verlaufe des Gesprächs mit der OJA Kreis 6 & Wipkingen wurde klar, dass sich die drei Mädchen schon intensiv über Homosexualität und Transmenschen auseinandergesetzt haben.

» zum Beitrag des Wipkingers als PDF

Die Zürichsee-Zeitung (resp. Aargauer Zeitung) berichtet über einen LIKEƎVERYONE-Themenabend in der OJA Kreis 3 & 4, an welchem unter anderem diskutiert wurde, welche Rolle kulturelle Unterschiede beim Thema Homo- und Transsexualität spielen können.

» zum Beitrag der Zürichsee-Zeitung als PDF

Weitere Beiträge zum Thema:

«Mami, wenn ich den Stimmbruch bekomme, bringe ich mich um.»
«Transkind» ist ein Begriff für Minderjährige mit einer Transidentität. Was darunter genau zu verstehen ist und was das für die betroffenen Kinder bedeutet, beantwortet Tanja Martinez vom Verein «Transgender Network Switzerland» im Interview mit Tsüri.ch.
» zum Beitrag auf tsri.ch

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